Digitalisierung der Bildung

von Pan Pawlakudis

Die Digitale Transformation wird unsere Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten geradezu herausfordern. Sie hält längst Einzug in das Berufsleben und wird unser Verständnis von Digitaler Bildung und Arbeit langfristig prägen. Auch wenn die Digitalisierung bereits gestartet wurde, ist ihr Leistungsvermögen im Bildungsbereich längst nicht ausgeschöpft.

In der Geschäftswelt und dem Privatbereich werden seit Jahren beeindruckende digitale Geschäftsmodelle entwickelt und implementiert. Der Bildungsbereich in Deutschland bleibt weitestgehend unangetastet. Dabei sind gerade hier die Entwicklungsoptionen und ihre Auswirkungen auf die künftigen Berufsbilder derart massiv, dass einerseits nicht nur versäumt wird das enorme Potential des Wissenstransfers zu erkennen, sondern zusätzlich die Auswirkung der Bildung auf bestehende wie neue Berufe und Branchen verkannt wird.

Um den Weg der Digitalisierung vollumfänglich zu beschreiten, bedarf es mehr als der technischen Umsetzung, also dem ersten Schritt im Gesamtprozess. Eine ganzheitliche Ausrichtung, die Aussicht auf einen tiefgreifenden Impact, ist unabdingbar. Die nachfolgende Konzeptstudie Doctrina 2020, an dessen Formulierung der iWiPo Sprecher, Pan Pawlakudis, maßgeblich beteiligt war, verdeutlicht ein mal mehr die Notwendigkeit einer fundamentalen Bildungsreform!