wesentlich inkorrekt auszug

Afrika, armes reiches Land

„Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land“

(Bischof Desmond Mpilo Tutu)

Nairobi Mathare, ein Township der Kenianischen Hauptstadt, voller Kriminalität und erbärmlicher Armut. Vor einer Wellblechhütte, ein weißer Pavillon mit weißgekleideten Krankenschwestern und Ärzten, die Medikamente von Rocher verteilen. In anderen Stadtteilen, andere namhafte Pharmaunternehmen. In fast jedem afrikanischen Township das gleiche Bild: Arme Menschen stehen an um lebenswichtige Medikamente zu bekommen, die sie sonst garantiert nicht bezahlen können.

Es drängt sich einem der Wunsch auf zu glauben, in den Pharmaunternehmen weht ein karitativer Wind!  Mitnichten; nicht Aids- und Hepatitismedikamente werden verteilt, sondern Arzneien, die im Westen noch keine Zulassung haben. Afrika ist ein riesiges Humanversuchsfeld. Die ärmsten der Armen bekommen die Medikamente als Wundermittel „verkauft“. Es wird aber genau darüber Buch geführt wer, wann, wie viel von einem Mittel erhalten hat. Das Wichtigste am ganzen Vorgang sind die auftretenden…Nebenwirkungen!

Solch ein riesiger Feldversuch ist nicht möglich, ohne staatliche Duldung, bzw. staatliche Unterstützung, seitens der afrikanischen Administrationen. Wer glaubt, hier würde Korruption keine Rolle spielen, glaubt auch, dass nichtkirchliche Hilfsorganisationen helfen. Jedes Mittel, dass in Europa zugelassen wird, ist mit Menschenleben erkauft worden, die eh keine Rolle spielen im Globaldenken pathologischer Konzernmanager. Medikamente, die in Europa und den USA Menschenleben retten, nahmen sie vorher in Afrika.

Der eigentliche Skandal ist jedoch in der tatkräftigen Unterstützung der Pharmaunternehmen durch die afrikanischen Vertretungen westlicher Länder zu sehen. Politischer Druck und das Damoklesschwert „Hilfsleistungen“ durch den IWF, erlauben es den Afrikanern kaum, sich  der ehemaligen Kolonialmächte sowie ihrer eigenen Diktatoren zu entledigen.

Merkwürdig ist der Umstand, dass es im Vergleich zu den afrikanischen Landesbevölkerungen viel mehr „Kranke“ Afrikaner gibt, als bspw. in Europa. Typhus, Diphtherie, Hepatitis, Aids, Cholera, Pest, Lepra. Ich werde den Verdacht nicht los, dass diese Geißeln der Menschheit in Afrika  „neu aufgelegt“ werden um neue Medikamente zu testen. Dass so etwas nicht schwierig ist und Wirkung zeigt, erlebten wir mit der sogenannten pandemischen „Schweinegrippe“, die keine, wie es sich bewahrheitete, Pandemie war. Die Order des Medikamentes Tamiflu, bescherte der Fa. ROCH 1,2 Mrd. Euro und vergammeln seitdem in den Kammern der Gesundheitsämter Europas.    

(202 DIN/A4 Seiten als pdf-Dokument: 8,99Euro)