Wie geht es weiter mit Europa

Ort
Lesecafé des Medienzentrums, Peter-Brüning-Platz 3, 40878 Ratingen
am Dozenten
28.11.2017, 19:00 Uhr
beginnt in 6 Tagen und 22 Stunden
Wilhelm Neurohr - iWiPo

von und mit Wilhelm Neurohr 

Vortrag mit Diskussion und Gespräch

Von gesellschaftlicher Aufbruchstimmung ist derzeit in der gespaltenen EU wenig zu spüren. Bedingt durch zahllose Krisen – die EU ist seit einem Jahrzehnt dauerhaft im Krisenmodus - sowie nationale Egoismen, Werteverfall und Entsolidarisierung herrscht derzeit eher eine Abbruchstimmung – trotz verzweifelter Versuche von Kommissionspräsident Juncker oder dem französischen Staatspräsidenten Macron, von oben mit einigen unzureichenden Reformvorschlägen den Europagedanken neu zu beleben.

Von Deutschland gehen kaum Erneuerungsimpulse aus; der deutsche Finanzminister Schäuble erweist sich eher als Bremser von Finanzmarktreformen. Auch bloße pro-europäische Bekundungen etwa von „Pulse of Europe“ aus Teilen der Bevölkerung, reichen ohne Reformkonzepte offensichtlich nicht aus, Europa zukunftstauglich zu machen angesichts des enormen Krisenbündels:

Seit vielen Jahren gibt es zu alledem vielfältige Ideen, Initiativen und Konzepte der europäischen Zivilgesellschaft für ein „anderes Europa“ von unten als Neustart, die in Brüssel wenig Gehör finden oder sogar ignoriert werden. Demgegenüber wirken die halbherzigen Reformkonzepte der europäischen Elite (ohne geplante Bürgerbeteiligung) unvollständig und unzureichend.

Sie haben die Möglichkeit mit Herrn Wilhelm Neurohr, Autor des Buches „Ist Europa noch zu retten?“, nach einem Impulsreferat über das „Europa von morgen“ zu diskutieren. Die Moderation übernimmt Christian Pannes.

Eine zweite Veranstaltung zum gleichen Thema mit dem selben Referenten findet voraussichtlich am 12. Januar 2018 In Recklinghausen (VHS) statt oder im Februar 2018

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